Im Mittelpunkt der Arbeit steht der sterbende junge Mensch, seine Eltern, Geschwister, Großeltern und die ihm Nahestehenden. Sie alle benötigen auf ihre Weise Aufmerksamkeit und Fürsorge, Zuwendung und individuellen Hilfen. Die Malteser möchten die Ressourcen der Familien stärken und erhalten. Wir möchten Lebensqualität weitestgehend fördern und das Familiensystem entlasten.
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Kinder- und Jugendhospizarbeit
Bundesweit sterben etwa 5000 Kinder jährlich an den unterschiedlichsten Ursachen, 6 % davon an Krebs (Quelle: Statistisches Bundesamt, Jahrbuch 2005). Während es zahlreiche Initiativen für krebskranke Kinder gibt, stehen Familien mit lebensverkürzt erkrankten oder schwer behinderten Kindern nicht so im öffentlichen Bewusstsein. Für diese Kinder und ihre Familien ist daher der Bedarf an Betreuung und Begleitung groß.
Im September 2003 gaben die Malteser in der Diözese Würzburg der Startschuss für ihre Kinder- und Jugendhospizarbeit. In Bayern waren sie damit die ersten, die ihre Hospizarbeit auf diesen Bereich ausweiteten. Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst begleitet Familien, in denen Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung leben und/oder unterstützen Kinder und Jugendliche in ihrer Trauer beim Tod eines Familienangehörigen. Sie arbeiten dabei an einem runden Tisch mit Kinderärzten, ambulanten Kinderkrankenschwestern, Verantwortlichen von Einrichtungen und Selbsthilfegruppen, Sozialarbeitern und Seelsorgern zusammen. Insbesondere kooperieren die Malteser mit KIWI zuhause – häusliche Kinderkrankenpflege in Würzburg.
Unser besonderes Augenmerk gilt dabei auch allen trauernden Kindern und Jugendlichen, die wir durch Einzel- und auch Gruppenangebote unterstützen möchten.
Deshalb gibt es in Würzburg seit 2007 offene Trauergruppen für Kinder und Jugendliche, die sich alle zwei Wochen treffen.




